Die besten Tipps für frisch gebackene Eltern

Wenn ein neues Baby ins Haus kommt, so ist die Freude natürlich groß. Doch kommt auf die Eltern auch eine große Verantwortung zu und es gilt, unzählige Probleme im Alltag zu lösen. Mit den folgenden Tipps können sich die jungen Eltern das Leben ein wenig erleichtern.

1. Stillen im ersten Monat

Wer sich vorstellt, dass Stillen ab dem ersten Tag automatisch funktioniert, wird meistens enttäuscht. Für die meisten Mütter ist es oft ein Prozess, an den man sich zunächst gewöhnen muss. Wunde Brustwarzen, die Angst, dass das Baby nicht genug Milch aufnimmt und schmerzende Brüste sind in der Regel ein fester Bestandteil der ersten Stillversuche.

Als Mutter steht man jedoch nicht alleine und sollte Hilfe suchen, um sich leichter an das Stillen gewöhnen zu können. Hebammen und Still-Helferinnen verfügen über einen reichen Schatz an Erfahrungen, mit denen sie dazu beitragen können, das Stillen für Mutter und Kind zu einem angenehmen Erlebnis zu machen.

2. So schlafen Babys leichter durch

Wenn die Babys nicht durchschlafen, so verursachen viele schlaflose auch für die Eltern schnell Stress. Die meisten Eltern begehen einige Fehler, die dazu beitragen, dass die Babys nicht durchschlafen. Oft sind es nämlich die Eltern, die das Kind aufwecken, indem sie sofort zum Babybett laufen, wenn das Kleine im Schlaf ein Geräusch macht.

So wird das Baby nicht nur wach, sondern erschrickt auch und findet dann schwer wieder in den Schlaf. Es heißt also, öfter einmal die Ruhe zu bewahren und das Baby ruhig weiterschlafen zu lassen, auch wenn es im Schlaf Laute von sich gibt.

3. Keine Panik bei Kopfgneis

Babys haben nicht immer eine perfekte, glatte, rosige Haut. Besonders auf der Kopfhaut bilden sich oft viele kleine Schuppen, die als Kopfgneis bezeichnet werden. Dabei handelt es sich um eine normale Erscheinung, die bei vielen Babys auftritt. Knopfgneis ist eher ein kosmetisches als ein medizinisches Problem und kann daher gut mit Hausmitteln bekämpft werden.

Mandelöl eignet sich ausgezeichnet, um den Kopfgneis zu entfernen. Dazu wird das Öl auf die betroffenen Stellen aufgetragen. Nach etwa einer Stunde kannst du das Baby baden und die Schuppen mit einem Waschlappen vorsichtig lösen. Mit einem Kamm werden sie dann ausgekämmt.

4. Wickeln leicht gemacht

Neugeborene sollten nach jeder Mahlzeit, spätestens aber alle sechs Stunden gewickelt werden. Wenn man sich vorher gut organisiert, lässt sich das Wickeln auch ganz einfach gestalten. Es sollte ein sicherer Platz zur Verfügung stehen, der auch ausreichend warm ist, sodass sich das Baby beim Wickeln wohlfühlt. Alles was du zum Wickeln brauchst, sollte griffbereit zur Hand liegen.

Dazu gehört die saubere Windel, ein feuchter Waschlappen, ein Tuch zum Trocknen und Creme für den Babypopo. Besonders, wenn du das Baby auf einer Wickelkommode wickelst, sollte es keine Sekunde aus den Augen gelassen werden. Daneben sollte ein Windeleimer stehen, in den du die gebrauchte Windel entsorgen und nach Möglichkeit auch gleich geruchssicher verschließen kannst.

5. Weinende Babys beruhigen

Weint das Baby und lässt sich nicht beruhigen, so sollte man natürlich erst einmal die Ursache klären. Bauchschmerzen oder Unwohlsein können der Grund sein. Oft sind die Kleinen jedoch überreizt und übermüdet, sodass sie schwer zu beruhigen sind. In solchen Situationen kann das Pucken helfen. Beim Pucken handelt es sich um eine alte Wickeltechnik, bei der der Körper des Babys mit anliegenden Armen und Beinen fest gewickelt wird.

So fühlt sich das Baby in den engen Platz im Mutterleib zurückversetzt und kann sich durch dieses Gefühl von Geborgenheit schneller beruhigen. Auch das gemeinsame Wippen mit der Mutter auf den Pezzi Ball wirkt auf die Kleinen wunderbar beruhigend. Die rhythmische Bewegung lässt die meisten Babys schnell einschlafen.

6. Rituale schaffen Sicherheit

Feste Rituale, die einen regelmäßigen Tagesablauf markieren, sind für Babys wichtig, um sich in ihrer neuen Welt zurechtzufinden. Daher ist es wichtig, Rituale aufzubauen und auch beizubehalten. Morgens kann der Tag mit einem Kinderlied begonnen werden, mit dem das Aufwachen symbolisiert wird. Die Mahlzeiten sollten ebenfalls möglichst immer zur gleichen Zeit gereicht werden, sodass eine tägliche Routine entsteht.

Wichtig ist auch das Ritual zur Schlafenszeit. Das kann mit einem Bad beginnen, auf das eine Gute-Nacht-Geschichte folgt. So schlafen Babys leichter ein, da sich ihre innere Uhr auf den Tagesrhythmus einstellt. Auch das Durchschlafen kann auf diese Weise gefördert werden.

7. Die Partnerschaft nicht vernachlässigen

In der ersten Zeit nach der Geburt des Kindes erwarten dich viele durchwachte Nächte. Auch tagsüber gilt es, den gewohnten Rhythmus auf das Baby umzustellen. So kommt schnell einiger Stress bei der Organisation des Tagesablaufs auf. Doch gerade in dieser Zeit ist es wichtig, die Partnerschaft nicht zu kurz kommen zu lassen.

Hin und wieder sollte man das Baby in der Obhut einer fürsorglichen Großmutter lassen, die meistens nur allzu gerne einmal auf den Enkel aufpasst. So kann man zu zweit ausgehen und ein paar ruhige Stunden verleben. Das festigt die Partnerschaft und sorgt dafür, dass die kleine Familie zu einer festen Einheit zusammenwächst.

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