5 Tipps für digitale Kundengewinnung

Wer wettbewerbsfähig bleiben und stetig neue Kunden gewinnen möchte, sollte sich nicht nur auf klassische Methoden wie die telefonische kalte Akquise verlassen. Werden die Möglichkeiten des Internets erkannt und für sich genutzt, eröffnen sich neue Wege in den Bereichen Marketing und Vertrieb.

Digitaler Verkauf ist nicht zwangsläufig mit einer Website und sorgfältig gestalteten Social-Media-Konten verbunden. Digitaler Vertrieb bedeutet fokussierte Arbeit und möglichst schnelle, messbare Ergebnisse.

1. Definieren von Zielgruppen

In der digitalen Welt scheinen viele Dinge nicht greifbar zu sein. Bei all der Technologie ist jedoch Folgendes zu beachten: Die potenziellen Kunden sind echte Menschen im Internet. Um Kunden digital anzulocken, sollten Vermarkter daher ihre Zielgruppe so gut wie möglich kennen und sie nicht als anonyme Masse im Netzwerk ansehen.

Es ist nützlich, eine oder mehrere Kundenpersonas zu erstellen. Überlegen Sie sich eine bestimmte Person mit Ihrem Namen, Alter, Beruf, persönlichen und beruflichen Interessen, Vorlieben und Abneigungen – Ihre fiktiven idealen Kunden. So können Sie besser über den Kunden nachdenken und Ihre Strategie entsprechend anpassen, um solche zu erreichen.

2. Fünf hilfreiche Methoden zur Gewinnung digitaler Kunden

2.1 Suchmaschinenoptimierung (SEO)

Suchmaschinenoptimierte Websites und Blogposts helfen potenziellen Kunden, ein Unternehmen oder Dienstleister zu finden, wenn sie nach Lösungen oder Angeboten im Internet suchen. Außerdem können damit wichtige Produkte bzw. Dienstleistungen gezielt vermarktet werden.

2.2 Soziale Netzwerke

Facebook, Instagram, LinkedIn und Co. eignen sich hervorragend für Kontakte zu bestehenden und potentiellen Kunden. Soziale Netzwerke bieten auch die Möglichkeit zur Selbstdarstellung und direkten Kommunikation.
Wenn Unternehmen eine Präsenz in sozialen Netzwerken aufbauen, sollte dies stets ernst genommen werden, denn bei einem unvollständigen Profil, das nicht regelmäßig aktualisiert wird und keine Kommunikationsmöglichkeiten bietet kann ein guter Eindruck schnell zerstört werden.

2.3 E-Mail-Marketing

Kampagnen-Newsletter und Newsletter können helfen, Kunden in Kontakte zu verwandeln.

Wichtig ist dabei Relevanz und ein guter Plan. Wenn Unternehmen ihre Kontakte mit zu vielen E-Mails belasten, die dazu noch unpassende Inhalte haben, ist die Chance potenzielle Kunden zu überzeugen verschwindend gering.

2.4 Werbemarketing

Was offline funktioniert, ist im Internet noch effektiver. Bei Online-Werbung ist eine sehr genaue Ausrichtung entscheidend, um die richtigen Benutzer zu erreichen. Ein Vorteil gegenüber Offline-Werbung: Es ist viel einfacher, den tatsächlichen Erfolg und die Effektivität der angezeigten Anzeigen zu messen und entsprechend darauf zu reagieren.

2.5 Erstellung von Inhalten

Das anfängliche Erstellen von Inhalten mag als Instrument zur Kundengewinnung etwas seltsam erscheinen. Aber mit gut gestalteten Inhalten können Unternehmen ihre Zielgruppe, in diesem Fall insbesondere Internetnutzer, mit geringem und großem Interesse, von dem eigenen Produkt überzeugen.

Der bequemste Weg, Inhalte zu erstellen und zu verbreiten, ist über den eigenen Blog. Inhalte von schriftlicher Natur können perfekt durch ein kurzes Video ergänzt werden. Hier kommen beispielsweise Erklärfilme und Erklärvideos zum Einsatz um ein Unternehmen, eine Dienstleistung oder ein Produkt anschaulich zu präsentieren.

Unabhängig davon, ob es sich um SEO, Content-Erstellung oder Werbung im Internet handelt: Der moderne Vertrieb muss eng mit dem Marketing zusammenarbeiten, um das Potenzial für die digitale Gewinnung von Kunden voll auszuschöpfen.

3. B2B unterscheidet sich deutlich von B2C

Im B2C-Bereich (Business-to-Consumer) steht der Direktvertrieb zum Kunden von Produkten und Ergänzungsprodukten im Fokus aller Kampagnen. Im B2B-Bereich (Business-to-Business) geht es vor allem darum geschäftliche Kontakte zu pflegen, also mit Menschen, die ein eigenes Business haben, wodurch Geschäftsbeziehungen entstehen und sich das Unternehmen in der jeweiligen Branche etablieren kann.

4. Wertvolle Hinweise

Die Vernetzung von Marketing, Vertrieb, Service und Produktentwicklung ist eine große Herausforderung. Hier müssen alle Mitarbeiter zum Wohle des Kunden zusammenarbeiten. Unternehmen organisieren und verfeinern ihre Kundendaten. Diese Kundendaten und die Kenntnis des richtigen Angebots zum richtigen Zeitpunkt werden in Zukunft immer wichtiger.

4.1 Maximale Ergebnisse mit möglichst geringem Aufwand messbar erzielen.

Dafür wurden digitale Prüflaboratorien entwickelt. Anstelle komplexer und groß angelegter Maßnahmen analysieren Marketing und Vertrieb nach der Marktanalyse in kleinen Schritten das Verhalten und Feedback der Zielgruppe. Allmählich wird ein ganzheitlicher Verkaufsprozess auf der Grundlage der Kundenanforderungen erstellt. Wenn das Verfahren im kleinen Maßstab rentabel ist, kann es vorteilhaft skaliert werden.

4.2 Der digitale Vertrieb ersetzt nicht die Markenkommunikation

Digitale Verkaufszahlen dürfen nicht mit Markenkommunikation oder Unternehmensauftritt verwechselt werden. Jedes der Projekte konzentriert sich auf nur einen Bereich und eine Zielgruppe. Dieser Clientpfad wird bei Erfolg überprüft, optimiert und skaliert. Der Fokus liegt auf messbaren Ergebnissen und klaren Zielen. Eine starke Marke unterstützt diese Vertriebsanstrengungen und ist ein wichtiger Bestandteil der Gewinnung digitaler Kunden.

5. Online-Sichtbarkeit: Kostenlose Plattformen für erste Erfolge

Nachfolgend sind drei kostenlose Möglichkeiten aufgelistet, die die Sichtbarkeit und damit den Bekanntheitsgrad im Internet positiv beeinflussen können.

5.1 Google My-Business

Google My-Business ist eine Erweiterung von Google. Unternehmen können ihren Standort, Öffnungszeiten und Kontaktdaten, ihre Branche, Produkte und Dienstleistungen, Bilder, ihr Logo, ihre Adresse und Kontaktdaten angeben. Der Vorteil ist die kostenlose Veröffentlichung auf der ersten Seite einer Google-Suche.

Der Eintrag „Mein Business“ hilft Unternehmen vor allem in zweierlei Hinsicht: Erstens bei der lokalen Suche nach Diensten oder Angeboten. Auf der anderen Seite bei der Suche nach einer eigenen Marke. Die Beliebtheit bei den Nutzern ist offensichtlich. Angebote können schnell verglichen, Unternehmensbewertungen angezeigt und Kontaktinformationen verwendet werden, ohne eine Website zu besuchen.

5.2 Facebook

Mit 28 Millionen aktiven Mitgliedern ist Facebook in Deutschland eines der größten sozialen Netzwerke und bietet mit 21 Millionen täglichen Facebook-Nutzern eine gigantische Plattform. Dies im Wesentlichen der „Online-Fanclub“ eines Unternehmens. Es geht darum, bestehende Kontakte oder potenzielle Neukunden über Facebook zu erreichen und zu pflegen.

Unternehmen haben die Möglichkeit, einen persönlicheren Kontakt herzustellen und dadurch das Bewusstsein auf ihr Produkt oder ihre Dienstleistung zu schärfen. Unternehmen können in entspannter Atmosphäre Botschaften der Marke verschicken und die Zielgruppe hinter die Kulissen schauen lassen.

Für die Vermarktung auf Facebook verwenden Unternehmen hauptsächlich ihre eigenen „Fanseiten“, also freie Unternehmensseiten. Zusätzlich können Unternehmen kostenpflichtige Werbung schalten. Vermarkter können Facebook-Gruppen auch für aktive Diskussionen verwenden, bei denen sich potenzielle Interessenten bereits getroffen haben.

Um eine Unternehmensseite zu erstellen, benötigen Unternehmen ein persönliches Facebook-Profil. Private Profile dürfen nicht für kommerzielle Zwecke verwendet werden. In der zweiten Phase sollte eine sogenannte „Fanseite“ für Ihr Unternehmen erstellt werden. Neben Informationen wie Öffnungszeiten, Servicebeschreibungen und Kontaktdaten können Unternehmen auch ein eigenes Geschäft eröffnen oder Aktionen anfordern. Sobald die Website des Unternehmens erstellt wurde, ist es am wichtigsten, regelmäßig Inhalte einzureichen. Neben technischen Informationen müssen sie auch menschliche Aspekte haben. Hier bedienen Unternehmen die Fragen der Kunden. Geschäftsentscheidungen basieren auch auf Emotionen und dem berühmten „Bauchgefühl“.

5.3 Branchenbücher

Ein Branchenbuch ist ein Verzeichnis von Unternehmen, die nach Branchen organisiert sind. Ein Geschäftskatalog enthält normalerweise alphabetische Listen von Unternehmen aus einer bestimmten Region. Dies ist wiederum nach Berufen aufgeschlüsselt. Sie können dieses oftmals kostenlose Netzwerkangebot selbst nutzen. Online-Branchenbücher sind die Telefonbücher von heute. Diese Einträge bieten häufig eine gute Platzierung bei Google.

Fazit zum digitalen Marketing

Sie können kostenlose Online-Angebote auch ohne Online-Shop oder Website nutzen. Beispielsweise ist eine Facebook-Seite kostenlos und kann als Ersatz für eine Website dienen. Unternehmen probieren hier aus, welche Inhalte gut ankommen. Für weitere Schritte in Richtung Erfolg sollte auf Dauer ein gewisses Budget für das Marketing vorhanden sein, denn in der Regel hat die Konkurrenz bereits viel Geld in rentable Marketingmethoden investiert und damit bereits einen großen Vorsprung aufgebaut.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.