Warum das Sonnenhormon Vitamin D so wichtig ist!

Obst und Gemüse sind für ein gesundes Leben wichtig, dafür gehen wir auch arbeiten. Doch viele von uns arbeiten so lange, dass sie nahe am Burnout sind. Meist ist es dann auch zu spät, doch unsere Gesundheit ist das wichtigste Gut. Ist die Gesundheit einmal weg, so ist diese sehr schwer wiederzubekommen. Meist gehen wir dann zum Arzt ohne uns mit der Krankheit auseinanderzusetzen und schlucken dann Tabletten oder andere Medikamente. Doch diese Pillen unterdrücken meist nur die Symptome der Erkrankung und dadurch entwickeln sich meist mehrere anderer Beschwerden. Unsere Lebensmittel müssen so reich an Vitaminen und Mineralstoffen wie nur möglich sein, denn das kann die Gesundheit erhalten.

Leider kennen wir nicht alle Vitamine, doch einige von ihnen sind uns sehr wohl bekannt. Eines davon ist Vitamin C, dieses ist gar nicht wegzudenken. Doch Vitamin D oder K2 kennst du bestimmt noch nicht oder zumindest nicht gut genug. Vitamin D ist in unserem Essen nicht so stark vertreten, weshalb wir auf lange Sicht an einem Mangel erkranken können. Dieses Vitamin ist eigentlich kein Vitamin in dem Sinne. Es bekam damals, als es entdeckt wurde nur eine falsche Bezeichnung. Es sollte eigentlich zu den Hormonen zählen, dann würde es eine sehr bedeutendere Rolle spielen. Wir dürfen es nicht vergessen, denn in unserem Körper gibt es über 1.000 Rezeptoren für Vitamin D und diese bieten unserer Gesundheit extreme Vorteile.

Was ist Vitamin D?

Laut Definition sind Vitamine für uns überlebenswichtige Verbindungen, die organischen Ursprungs sind. Diese Verbindungen müssen eigentlich über die Nahrung aufgenommen werden, der Grund ist einfach – unser Körper kann diese selbst nicht produzieren. Aber Vitamin D ist wie oben schon erwähnt kein Vitamin, sondern ein Hormon. Dieses Hormon können wir eigentlich selbst durch die Sonne herstellen, dafür ist die Haut zuständig. Die Nahrung liefert leider nur eine niedrige Dosis, viele Veganer sind aber noch stärker betroffen, weil die meisten Lebensmittel, die dieses Hormon liefern, tierischen Ursprungs sind.

Fallen UV-Strahlen der Sonne auf unserer Haut, wandelt es der Körper zu einem Hormon um. Genannt wird es Calcitriol, dies ist auch die aktive Form. Sie hat gesundheitliche Vorteile für unseren menschlichen Organismus.

Wie viel Vitamin D können uns Lebensmittel liefern?

Es gibt natürlich Lebensmittel, die dieses Sonnenhormon liefern. Leider sind diese meist tierischen Ursprungs und sie können die benötigte Tagesdosis nicht liefern. Außerdem werden in Deutschland nur Tagesdosen von 600 bis 1.000 I.E. empfohlen und das für einen Erwachsenen. Diese Dosis zum Vergleich wird Säuglingen als Tropfen gegeben, ein Mangel ist dadurch vorprogrammiert und führt früher oder später zu verschiedenen Erkrankungen. Leider spürt man einen Mangel nicht, bei Vitamin C sieht man es an dem Zahnfleisch, dieses geht einfach zurück.

Zum Glück gibt es immer mehr Menschen, die sich mit diesem Sonnenhormon beschäftigen und Bücher herausbringen. Dr. Raimund von Helden ist ein gutes Beispiel, er sagt, dass der Mensch pro Kilo Körpergewicht 100 I.E. braucht. Das ist mehr als die empfohlene Tagesdosis verschiedener Stellen wie der DGE.

In unseren Nachbarländern der Europäischen Union kann man ganz einfach bis zu 20.000 I.E. pro Kapsel kaufen. Leider ist das in Deutschland nicht möglich, das kann man ganz klar in Apotheken erkennen, dort bekommt man meist nur Präparate mit 1.000 I.E. Zurück zu den Lebensmitteln, ja es gibt kleine Mengen an Vitamin D. Butter ist ein gutes Beispiel, wollen wir die empfohlene Menge von 1.000 I. E erreichen so müssen wir davon 4 Kilo essen. Wollen wir eine Dosis von 3.000 I.E. erreichen, so kommen wir sogar auf 12 Kilo. Das wäre nicht nur zu ungesund, sondern auch zu viel, denn es wäre nicht wie empfohlen eine ausgewogene Ernährung.

Tipps für die Aufnahme von Vitamin D

Aus diesem Grund sollte man nicht auf die Lebensmittel setzen, um die benötigte Tagesdosis zu bekommen. Man sollte zwei Dinge tun:

1. Im Sommer sollte man täglich mindestens 15 Minuten ein Sonnenbad nehmen.

2. In den Wintermonaten sollte man sich mit Vitamin-D-Präparaten versorgen.

Tun wir das nicht, so kommen wir in einen Mangel und sollten einen Vitamin-D-Test machen. Hier ein paar Lebensmittel die Vitamin D enthalten:

-Lebertran: 12.600 I.E. pro 100g

-Lachs: 640 I.E. pro 100g

-Thunfisch: 180 pro 100g

-Hühnerei: 116 pro 100g

-Gouda: 52 pro 100g

Wie kann man einen Vitamin-D-Mangel bekommen?

Zum Thema Vitamin-D-Mangel sollten wir uns folgende Frage stellen. Wo arbeiten wir? Sind wir lange genug täglich ganz nackt in der Sonne? Benutzen wir Sonnencremes? Viele von uns haben aus diesen Gründen schon einen Mangel und natürlich gibt es Tests, die wir machen könnten, doch seien wir mal ganz ehrlich viele von uns arbeiten in einem Büro und so kommen wir kaum an die Sonne. Kommen doch Sonnenstrahlen in unser Büro so verdecken wir diese mit Jalousien.  So können wir natürlich auch weiterarbeiten, weil wir auf unserem Monitor alles sehen können.

Auch wenn wir uns mal Sonnen sollten, nutzen wir für den Schutz Sonnencremes. Doch diese verhindert die Bildung des Hormons. Natürlich ist Sonnencreme wichtig, doch diese sollte nicht zu oft benutzt werden, da wir sonst einen Mangel bekommen können.

So erkennst du einen Vitamin-D-Mangel

Einen Vitamin-D-Mangel zu erkennen ist nicht einfach, denn die Symptome können durch andere Ursachen hervorgerufen sein und dort liegt das Problem. Die Schulmedizin erkennt einen Mangel nicht und behandelt die Menschen mit ihren Mitteln. Oft merken aber Menschen im Winter, genau da wo der Spiegel im Keller ist den Mangel sehr deutlich. Denn sie fühlen sich müde, abgeschlagen und depressiv. Das sind aber noch die milderen Symptome, schlimm wird es erst, wenn diese Symptome auf Dauer bleiben.

Nach einiger Zeit stellen sich Schäden an den Knochen ein, wie Rachitis oder Osteoporose. Das Krankheitsspektrum kann sich aber auch vergrößern, Allergien, Krebs und Diabetes kann sich sogar durch einen Mangel einstellen. Am besten ist es, du sprichst mit jemanden, der sich damit auskennt.  Viele Heilpraktiker sind dahingehend informiert.

Fazit zu Vitamin D

Wir sind fast alle von einem Mangel betroffen, das hat das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft in einer Arbeit sogar bestätigt. Es muss deshalb in dem Bereich mehr getan werden und Ärzte sollten mehr über dieses Thema wissen. Wenn man selbst denkt man sei davon betroffen so sollte man sich zuerst testen lassen und eine Kur mit Vitamin D machen. Dieses Hormon ist essentiell für unseren Körper.

*Quelle  https://www.bmel.de/DE/Ernaehrung/GesundeErnaehrung/_Texte/NationaleVerzehrsstudie_Zusammenfassung.html

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