Gesundheit

10 Tipps gegen Schlafprobleme

Die Schlafqualität ist entscheidend dafür, welche Leistung im Beruf abgerufen wird und wie hoch die Lebensqualität ist. Schlechter Schlaf gilt in Deutschland als eine der gefährlichsten Volkskrankheiten.

Steht der Schlafmangel doch in Verbindung mit Bluthochdruck, Übergewicht und anderen psychischen Erkrankungen. Damit es wieder mit dem Durchschlafen klappt, können die folgenden 10 Tipps gegen Schlafprobleme als Hilfestellung dienen.

1. Pfefferminztee trinken

Der Pfefferminztee wird in manchen Kulturen aufgrund seiner kühlenden Wirkung gerne getrunken. Neben diesem Effekt besitzt der Pfefferminztee die Wirkung, dass er entspannend wirkt.

Dies ist vor dem Einschlafen besonders hilfreich, denn oftmals kann sich aus der körperlichen Anspannung der Muskeln auch eine mentale Anstrengung entwickeln. Mithilfe des Pfefferminztees wird der Körper in eine entspannte Grundstimmung versetzt und das Einschlafen fällt wesentlich einfacher.

2. Auf das Smartphone verzichten

Das Smartphone gilt für viele Personen als ein ständiger Begleiter im Alltag. Ist es doch kaum mehr wegzudenken und besitzt einige nützliche Funktionen. Vor dem Schlafengehen ist die Versuchung groß, noch schnell mit Freunden zu schreiben oder auf einem anderen Weg Ablenkung zu finden.

Das Display des Smartphones sendet allerdings Licht auf einer Wellenlänge aus, welches die Produktion des Schlafhormons „Melatonin“ hemmt. Daher ist es besser, bereits einige Stunden vor dem Schlafengehen auf das Smartphone zu verzichten. So wird sichergestellt, dass der Körper sich auf die Nachtruhe einstellen kann.

3. Einen Wecker mit Tageslicht einsetzen

Morgens fällt es den meisten Personen schwer, in Schwung zu kommen. Kaffee dient oftmals als Ersatz eines ausreichenden Schlafes. Doch nicht die Schlafdauer an sich muss für den schwerfälligen Start in den Tag verantwortlich sein, sondern das Aufwachverhalten.

Wer mitten in der Tiefschlafphase von seinem Wecker aus dem Schlaf gerissen wird, muss erst allmählich wach werden. Wesentlich sanfter ist das Aufwachen mithilfe eines Tageslichtweckers. Dieser simuliert das natürliche Tageslicht, welches dem Körper signalisiert, dass es nun an der Zeit wäre, aufzustehen.

4. Am Abend kein Alkohol trinken

Vordergründig kann ein feuchtfröhlicher Abend für einen erholsamen Schlaf sorgen. Unter Alkoholeinfluss werden die Alltagssorgen nicht mehr so stark wahrgenommen und es kann sogar leichter fallen, einzuschlafen. Am nächsten Morgen kommt hingegen die Abrechnung für den Alkoholkonsum. Während der Nacht regeneriert der Körper sich und baut unter anderem den Alkohol ab.

Mit diesem Prozess einher, geht der bekannte Kater am nächsten Morgen. Obwohl das Einschlafen noch ganz gut klappt, ist der Körper mit dem Reinigungsprozess vollkommen überfordert. Daher sollte auf Alkohol zwingend verzichtet werden. Auch die Tiefe des Schlafes wird negativ beeinflusst.

5. Nur leichte Kost vor dem Schlafen

Ähnlich wie beim Alkohol kann auch eine sehr fettige Mahlzeit am Abend den Körper vor eine besondere Herausforderung stellen. Das Essen muss während der Nacht verdaut werden und anstatt die körpereigenen Regenerationsprozesse anzustoßen, wird einiges an Energie in die Verdauung investiert. Diese Energie steht anderen Prozessen nicht mehr zur Verfügung und die natürlichen Regenerationsprozesse des Menschen kommen zu kurz.

6. Das Zimmer abdunkeln

Es sollte eigentlich logisch sein, dass das Zimmer ausreichend Dunkel sein sollte, damit der Schlaf zufriedenstellend erfolgen kann. Dennoch wird dieser Aspekt häufig vernachlässigt und gerade für Personen, die ungewöhnliche Arbeitszeiten haben und häufiger in den Abend- oder Nachtstunden Arbeiten müssen, ist es wichtig, dass während des Schlafens das Zimmer abgedunkelt wird.

Einfache Gardinen sind meistens nicht ausreichend. Eine dichte Jalousie sollte vorhanden sein, um das Licht zu blockieren und die Produktion des Schlafhormons „Melatonin“ zu fördern.

7. Eine konstante Einschlafzeit beibehalten

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier und dies zeigt sich auch an seinem Schlafverhalten. Hierbei zeigt sich, dass der Körper auf eine bestimmte Zeit eingestellt wird, an der er für gewöhnlich schlafen möchte. Dies zeigt sich deutlich am Jetlag nach langen Reisen, wenn die üblichen Einschlafzeiten nicht eingehalten werden können.

Aber auch ganz ohne Reisen kann das Wochenende für eine Verschiebung der gewohnten Einschlafzeit führen. Wer unter Schlafproblemen leidet, sollte auch am Wochenende darauf achten, die übliche Schlafenszeit einzuhalten und diese nicht zu sehr nach hinten zu verschieben. Dies kann den kompletten Rhythmus durcheinander bringen und am Montag rächt sich dieses Verhalten mit einer besonders kurzen Nacht.

8. Stress vermeiden

Schlafen ist vor allem eine mentale Angelegenheit. Wer abends nicht Abschalten kann und mit den Gedanken noch bei den Problemen des Alltags verharrt, wird kaum die Ruhe finden, um zügig einzuschlafen. Stress sorgt nicht nur für ein verzögertes Einschlafverhalten, sondern auch dafür, dass des Öfteren Wachperioden auftreten.

Eine Möglichkeit, um dem Stress zu begegnen ist die sportliche Betätigung. Durch den Sport wird der Stresspegel auf natürliche Weise gesenkt und das Einschlafverhalten gefördert. Langfristig ist es natürlich sinnvoll zu ergründen, welche Stressfaktoren vorhanden sind und diese zu eliminieren.

9. Geeignete Bettwäsche finden

Das Schlafverhalten wird zudem von der Umgebung geprägt. Ein komfortabler Schlafanzug und die passende Bettwäsche sind wichtig, um sich wohlzufühlen und ausreichend Schlaf zu finden. Bei der Bettwäsche gibt es durchaus einige unterschiedliche Varianten, die je nach Jahreszeit und Vorliebe für einen besseren Schlaf sorgen.

Besonders kuschelige Bettwäsche ist für den Winter geeignet, während im Sommer eher dünnere Bettwäsche zum Einsatz kommen sollte. Wichtig ist in jedem Fall, dass die Bettwäsche atmungsaktiv ist und angenehm auf der Haut liegt. Welches Material konkret am besten empfunden wird, hängt von den eigenen Vorlieben ab.

Häufig wird jedoch ein besonders aufgerautes Microfaser-Material als angenehm empfunden. Gleichzeitig ist dieses leicht und atmungsaktiv, weshalb dieser Kunststoff bestens für Bettwäsche geeignet ist.

10. Entspannungsbad gegen negative Gedanken

Wer eher ein Sportmuffel ist und dennoch den Stress abbauen möchte, für den ist ein Entspannungsbad oder eine Massage eventuell die passende Lösung. Bei einer etwas wärmeren Temperatur von über 40°C und mit verschieden Aromatherapieölen gelingt es, die Seele baumeln zu lassen und den Körper zu entspannen. Diese Entspanntheit wird mit ins Bett genommen und danach sollte das Einschlafen viel besser gelingen. Gegen einen stressigen Arbeitstag gibt es wohl kaum eine bessere Methode, um abzuschalten.

Mit diesen 10 Tipps gegen Schlafproblemen kann die Schlafqualität und im Umkehrschluss die Lebensqualität gesteigert werden. Der Einfluss des Schlafes sollte auf keinen Fall unterschätzt werden, sondern eine hohe Priorität im Leben einnehmen.

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