5 Tipps um sich vor Angriffen zu schützen

Selbstverteidigung ist schon lange kein Nischenthema mehr. Erst recht nicht für Frauen. Kurse in diesem Bereich werden seit Jahren immer beliebter. Doch nicht jeder hat die Zeit oder die Lust so einen Kurs zu besuchen. Genau hier setzt dieser Ratgeber an. Du erfährst, warum Aufmerksamkeit wichtig ist, wie man sich im Ernstfall selbst behaupten kann und welche Selbstverteidigungswaffen für Frauen überhaupt Sinn ergeben.

Tipp 1: Sei wachsam!

Oft werden schon die Grundlagen nicht umgesetzt. Aber gerade sie entscheiden über den Erfolg in Sachen Selbstverteidigung. Schließlich gilt, dass ein vermiedener Kampf ein gewonnener Kampf ist. Daher solltest du nie mit Ohrstöpseln oder Blick aufs Handy durch die Straßen gehen. Viel zu groß ist die Gefahr einen potenziellen Angreifer nicht zu entdecken oder direkt in eine Falle zu laufen. Achte also darauf, dich nicht unnötig ablenken zu lassen. Aufmerksamkeit zahlt sich immer aus.

Tipp 2: Höre auf dein Bauchgefühl!

Sich nicht vom Smartphone ablenken zu lassen ist nur ein Puzzlestück bei der Selbstverteidigung für Frauen. Man muss eine potenzielle Gefahr nämlich auch erkennen können. Dazu bedarf es natürlich etwas Übung. Grundsätzlich gilt aber, dass man seinem Bauchgefühl vertrauen sollte.

Kommt dir etwas komisch vor, dann reagiere entsprechend. Wechsle zum Beispiel die Straßenseite oder nehme einfach die nächste Straßenbahn. Sicher ist sicher. Was man immer vermeiden sollte, sind kleine und nicht ins Straßenbild passende Gruppen. Ebenso sollte man bei Betrunkenen Vorsicht walten lassen.

Tipp 3: Behaupte dich zu Beginn mit Worten!

Nicht immer kann man einer gefährlichen Situation aus dem Weg gehen. Kommt es also zum Ernstfall, solltest du ruhig und besonnen reagieren. Noch ist nicht der Moment gekommen, wo du dich mit Gewalt verteidigen müsstest. Versuche eine angespannte Lage mit Worten zu deeskalieren.

Hierbei solltest du deinem Gegenüber immer mit Sie anreden. Das gilt auch, wenn du ihn persönlich kennst. Das Ganze ist wichtig, damit Umstehende die Lage schneller erfassen können und Hilfe rufen. Achte aber beim Deeskalieren stets darauf keine Zugeständnisse bei deinen Grenzen zu machen. Dies ist ein häufiger von Frauen begangener Fehler.
Sollte das Deeskalieren nicht klappen, dann durchkreuze die Erwartungshaltung deines Gegenübers. Viele kennen sicherlich die provokante Frage: „Was guckst du?“ Anstatt hier zu beschwichtigen, könntest du etwas völlig unerwartetes tun.

Der Kreativität sind hierbei keinerlei Grenzen gesetzt. Eine ausgefallene Möglichkeit wäre es, sich am Boden herumzuwälzen. Das sollte einen potenziellen Angreife auf alle Fälle verunsichern.

Funktioniert auch das nicht, gibt es noch eine weitere Möglichkeit. Spiele ein latentes Desinteresse. Lasse dich auf ein Gespräch ein und antworte mit kurzen Sätzen. Was du nicht machen solltest, ist ignorieren. Viele fassen dies als Einverständniserklärung zu weiteren Provokationen auf.

Bei all diesen Methoden gilt aber immer eine Sache: Bevor man an einer Situation fest dockt, sollte man immer versuchen sich dieser zu entziehen. Getreu dem Motto: Man muss nicht über jedes Stöckchen springen, dass einem angeboten wird.

Tipp 4: Flucht ist keine Schande, sondern smart!

Bevor es zu einer körperlichen Auseinandersetzung kommt, hat man oft noch die Möglichkeit sich in Sicherheit zu bringen. Daran ist auch nichts verwerflich. Unser Ego sollte hier nicht die Oberhand gewinnen.

Schließlich kann eine körperliche Auseinandersetzung im Nachhinein einiges an Konsequenzen nach sich ziehen. Damit gemeint sind nicht nur rechtliche Dinge wie eine Gerichtsverhandlung oder eine Befragung bei der Polizei. Auch der beste Kampfsportler kann sich schwer verletzen. Sei es durch ein Messer oder eine kleine Unachtsamkeit. Ein Kampf muss immer vermieden werden.

Tipp 5: Wenn alle Stricke reißen, muss man sich verteidigen!

Gerade als Frau ist die körperliche Selbstverteidigung eine Königsdisziplin. Sie erfordert viel Übung und auch Kraftsport. Ohne geht hier nichts. Da aber nicht jede Frau ständig trainieren möchte, gibt es auch andere Lösungen. Die Rede ist von legalen Selbstverteidigungswaffen.
Dabei ist die Bandbreite riesig. Es gibt diverse Abwehrsprays, Gadgets und sogar Elektroschocker bekommt man heute für kleines Geld. Eins haben alle gemeinsam: Die Anwendung ist kinderleicht.

Wer sich waffenlos verteidigen möchte, sollte sich Taschenalarmsysteme anschauen. Die kleinen Helferlein erzeugen bei Bedarf einen lauten und schrillen Alarmton.
Möchte man hingegen etwas Geld in die Hand nehmen, kann man sich Elektroschocker näher anschauen. Sie besitzen eine sehr stark abschreckende Wirkung und lassen so manchen Angreifer die Beine weich werden. Auf dieser Homepage findest du mehr Informationen.

Der Allrounder in Sachen Selbstverteidigung für Frauen ist aber immer noch das Pfefferspray. Es ist am günstigsten und am vielseitigsten einsetzbar. Auch mehre Angreifer können hiermit in die Flucht geschlagen werden. Zumal man auch hier die abschreckende Wirkung nicht unterschätzen sollte.

Keine Selbstverteidigungswaffe in der Handtasche? Das ist doch kein Problem:
Nicht immer hat man eine Selbstverteidigungswaffe dabei, um sich im Ernstfall vor Übergriffen schützen zu können. Dann ist guter Rat teuer. Als Waffe kann man zum Beispiel die eigene Handtasche einsetzen. Mit dieser kann man einen Angreifer schlagen, ein Messer abwehren oder für Aufmerksamkeit sorgen.

Auch scharfe Fingernägel sind eine von Frauen häufig eingesetzte Abwehrmethode. Männer setzen hingegen oft auf gezielte Tritte. Auch Frauen können natürlich ebenfalls Tritttechniken einsetzen. Alternativ kann man aber auch mit dem Absatz kräftig auf die Zehenspitzen des Angreifers treten. Dies ist eine einfache, aber überaus effektive Methode.

Unser Fazit:

Wer die obigen 5 Expertentipps beherzigt, kann in Zukunft wieder unbesorgt durch die Straßen seiner Stadt ziehen. Schließlich erkennst du nun gefährliche Situationen, kannst dich verbal durchsetzen und im Ernstfall weißt du dich mit Waffen zu verteidigen.

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