So wirkt CBD im Körper

CBD ist ein relativ neues Nahrungsergänzungsmittel und wird von vielen Anwendern zur Abhilfe oder Vorbeugung von Krankheiten genutzt. Dabei gibt es den Wirkstoff an sich schon seit mehreren tausend Jahren. Gewonnen aus der Hanfpflanze ist dieser nicht psychoaktiv und kann im Gegensatz zu dem berauschenden THC komplett legal erworben werden.

1. Wie wirkt CBD im Körper?

CBD soll entzündungshemmend sein und für Linderung bei chronischen Krankheiten und Schmerzen sorgen. Wie genau CBD im Körper wirkt und welche möglichen Anwendungsgebiete es gibt, wird im folgenden Artikel erklärt.

2. Was ist CBD?

CBD oder auch Cannabidiol ist eines von 70 nachgewiesenen Phytocannabinoiden der Hanfpflanze. Durch verschiedene Extraktionsmethoden wird CBD aus Nutzhanf gewonnen, der einen maximalen THC Gehalt von 0,2 % beinhalten darf. Somit ist der Anbau von lizenzierten und streng kontrollierten Plantagen in Deutschland legal.

Das gewonnene Extrakt wird dann in Ölen, Liquids oder Kapseln angereichert und für den Endkonsumenten z. B. bei Eisenberg Crops zur Verfügung gestellt. Hierbei muss der zulässige THC Anteil geringer als 0,0005 % sein, da es sich um ein Lebensmittel handelt.

Das Ziel der Einnahme dieser Nahrungsergänzungsmittel liegt aber sowieso nicht darin, einen Rauschzustand zu erreichen. Der häufigste Grund für den Konsum von CBD Produkten stellt eher eine Linderung von diversen Krankheitssymptomen dar.

3. Die Wirkweise von CBD

Um die physiologische Wirkweise von CBD zu verstehen, muss man sich erst einmal das Rezeptor-System im menschlichen Körper genauer ansehen. Hier gibt es nämlich viele verschiedene Arten von Rezeptoren. Diese sind sozusagen Schalter für bestimmte Prozesse, die nur durch ein spezielles Gegenstück ausgelöst werden können.

Wird das passende Molekül angeliefert, so dockt es an den Rezeptor an und es wird eine biochemische Reaktion im Körper veranlasst. Für CBD sind besonders der Cannabinoid Rezeptor I und der Cannabinoid Rezeptor II von Bedeutung, da diese das Endocannabinoid – System bilden, welches für die Reaktion nach der Einnahme verantwortlich ist.

Diese Rezeptoren sind vor allem im zentralen und peripheren Nervensystem sowie im Magen-Darm-Trakt vorhanden. Durch das Auslösen der Prozesse, kann es zu unterschiedlichen Wirkweisen im Körper kommen, die eine Vielzahl von Erkrankungen und Symptomen positiv beeinflussen sollen.

4. CBD Wirkung gegen Angststörung

Laut aktuellen Stand der Forschung soll der CB1 Rezeptor unterstützend zur Löschung von negativen Erinnerungen beitragen. Dies wäre eine optimale Möglichkeit Angststörungen zu therapieren. Leider gibt es bis jetzt nur Feldstudien in denen CBD zur Hemmung von Panikattacken und Ängsten eingesetzt wurde.

Hierbei konnten jedoch positive Effekte auf das Verhalten der Patienten beobachtet werden. Diese gaben außerdem an, dass das subjektive Empfinden der Ängste deutlich geringer war. Diese Ergebnisse sind Grund genug, dass nun weiterführende Forschungen und Studien in diese Richtung durchgeführt werden.

 5. Suchttherapie und CBD

Auch für das bekämpfen einer Anhängigkeit kann CBD behilflich sein. Hierbei soll durch die Einnahme die belohnungsfördernde Wirkung auf eine spezielle Substanz abgeschwächt werden. Dies wurde auch in einer kleinen Untersuchung mit 24 Probanden in England beobachtet.

Die Studienteilnehmer, welche beim Verlangen nach einer Zigarette CBD inhalierten, konnten im Vergleich zu der Testgruppe die nur ein Placebo konsumierte, die Anzahl der gerauchten Zigaretten um 40% senken.

6. CBD bei chronischen Schmerzen

Besonders wirkungsvoll zeigen sich CBD Extrakte bei entzündungsbedingten Schmerzen. Cannabidiol soll krampflindernd und entzündungshemmend wirken und wird deshalb schon seit mehreren hundert Jahren von Naturheilern hierfür verwendet. Die bei Entzündungen entstehenden freien Radikale werden von den antioxidativen Fähigkeiten des Hanfs reduziert.

So kann eine schnellere Regeneration angeregt werden. Im Gegensatz zu den bekannten Schmerzmitteln gibt es bei CBD deutlich weniger Nebenwirkungen, was das Risiko der Therapie erheblich reduziert. Selbst bei schwerwiegenderen Krankheiten konnte durch die Hinzugabe von CBD die Einnahme der täglichen Dosis an pharmazeutischen Schmerzmitteln reduziert werden, ohne dass eine Verschlechterung des Zustands eintrat.

7. Nebenwirkungen von CBD

Bei all den positiven Eigenschaften steht natürlich die Frage im Raum welche Nebenwirkungen bei einer Einnahme auftreten können. Grundsätzlich kann man sagen, dass es sich bei CBD Öl um ein Nahrungsergänzungsmittel handelt und keine schwerwiegenden Nebenwirkungen bekannt sind.

Deshalb ist auch eine Einnahme bedenkenlos möglich. CBD soll nur nicht bei schwangeren und stillenden Müttern eingesetzt werden, da es unter Umständen zu einer Veränderung der Enzyme kommen kann. Präventiv sollte man diesen Ratschlag also unbedingt befolgen, auch wenn das Risiko eher gering ist.

Des Weiteren wurden vereinzelt folgende Nebenwirkungen beobachtet:

  • Erhöhter Augendruck
  • Trockener Mund
  • Niedriger Blutdruck
  • Benommenheit
  • Schläfrigkeit

Außerdem kann es zu einer Hemmung von Medikamenten kommen. Diese Wirkung entspricht aber der einer gleichzeitigen Einnahme von einer Grapefruit und ist daher auch eher als unbedenklich einzuordnen.

Um trotzdem kein Risiko aufzunehmen und den Konsum von CBD Produkten so sicher wie nur möglich zu gestalten, sollte man mit einer geringen täglichen Dosis an Öl starten und diese dann Schritt für Schritt erhöhen. So können eventuelle Nebenwirkungen schnell erkannt werden und man kann die Einnahme stoppen.

8. Fazit über CBD:

Durch seine vielseitigen Einsatzarten bietet CBD eine Reihe an Vorteilen für den Körper. Die Wirkweise ist unbedenklich und kann die Lebensqualität deutlich steigern. Es sollte lediglich darauf geachtet werden, dass der zulässige THC Gehalt nicht überschritten wird und die Einnahme langsam bis zur richtigen Dosis gesteigert wird.

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