So wirkt CBD im Körper

Wie wirkt CBD im Körper?

CBD ist ein relativ neues Nahrungsergänzungsmittel und wird von vielen Anwendern zur Abhilfe oder Vorbeugung von Krankheiten genutzt. Dabei gibt es den Wirkstoff an sich schon seit mehreren tausend Jahren. Gewonnen aus der Hanfpflanze ist dieser nicht psychoaktiv und kann im Gegensatz zu dem berauschenden THC komplett legal erworben werden. CBD soll entzündungshemmend sein und für Linderung bei chronischen Krankheiten und Schmerzen sorgen. Wie genau CBD im Körper wirkt und welche möglichen Anwendungsgebiete es gibt, wird im folgenden Artikel erklärt.

Was ist CBD?

CBD oder auch Cannabidiol ist eines von 70 nachgewiesenen Phytocannabinoiden der Hanfpflanze. Durch verschiedene Extraktionsmethoden wird CBD aus Nutzhanf gewonnen, der einen maximalen THC Gehalt von 0,2 % beinhalten darf. Somit ist der Anbau von lizenzierten und streng kontrollierten Plantagen in Deutschland legal.

Das gewonnene Extrakt wird dann in Ölen, Liquids oder Kapseln angereichert und für den Endkonsumenten z. B. bei Eisenberg Crops zur Verfügung gestellt. Hierbei muss der zulässige THC Anteil geringer als 0,0005 % sein, da es sich um ein Lebensmittel handelt. Das Ziel der Einnahme dieser Nahrungsergänzungsmittel liegt aber sowieso nicht darin, einen Rauschzustand zu erreichen. Der häufigste Grund für den Konsum von CBD Produkten stellt eher eine Linderung von diversen Krankheitssymptomen dar.

Die Wirkweise von CBD

Um die physiologische Wirkweise von CBD zu verstehen, muss man sich erst einmal das Rezeptor System im menschlichen Körper genauer ansehen. Hier gibt es nämlich viele verschiedene Arten von Rezeptoren. Diese sind sozusagen Schalter für bestimmte Prozesse, die nur durch ein spezielles Gegenstück ausgelöst werden können. Wird das passende Molekül angeliefert, so dockt es an den Rezeptor an und es wird eine biochemische Reaktion im Körper veranlasst. Für CBD sind besonders der Cannabinoidrezeptor I und der Cannabinoidrezeptor II von Bedeutung, da diese das Endocannabinoid – System bilden, welches für die Reaktion nach der Einnahme verantwortlich ist.

Diese Rezeptoren sind vor allem im zentralen und peripheren Nervensystem sowie im Magen Darm Trakt vorhanden. Durch das Auslösen der Prozesse, kann es zu unterschiedlichen Wirkweisen im Körper kommen, die eine Vielzahl von Erkrankungen und Symptomen positiv beeinflussen sollen.

CBD Wirkung gegen Angststörung

Laut aktuellen Stand der Forschung, soll der CB1 Rezeptor unterstützend zur Löschung von negativen Erinnerungen beitragen. Dies wäre eine optimale Möglichkeit Angststörungen zu therapieren. Leider gibt es bis jetzt nur Feldstudien in denen CBD zur Hemmung von Panikattacken und Ängsten eingesetzt wurde. Hierbei konnten jedoch positive Effekte auf das Verhalten der Patienten beobachtet werden. Diese gaben außerdem an, dass das subjektive Empfinden der Ängste deutlich geringer war. Diese Ergebnisse sind Grund genug, dass nun weiterführende Forschungen und Studien in diese Richtung durchgeführt werden.

 Suchttherapie

Auch für das bekämpfen einer Anhängigkeit kann CBD behilflich sein. Hierbei soll durch die Einnahme die belohnungsfördernde Wirkung auf eine spezielle Substanz abgeschwächt werden. Dies wurde auch in einer kleinen Untersuchung mit 24 Probanden in England beobachtet. Die Studienteilnehmer, welche beim Verlangen nach einer Zigarette CBD inhalierten, konnten im Vergleich zu der Testgruppe die nur ein Placebo konsumierte, die Anzahl der gerauchten Zigaretten um 40% senken.

CBD bei chronischen Schmerzen

Besonders Wirkungsvoll zeigen sich CBD Extrakte bei entzündungsbedingten Schmerzen. Cannabidiol soll krampflindernd und entzündungshemmend wirken und wird deshalb schon seit mehreren hundert Jahren von Naturheilern hierfür verwendet. Die bei Entzündungen entstehenden freien Radikale werden von den antioxidativen Fähigkeiten des Hanfs reduziert. So kann eine schnellere Regeneration angeregt werden. Im Gegensatz zu den bekannten Schmerzmitteln gibt es bei CBD deutlich weniger Nebenwirkungen, was das Risiko der Therapie erheblich reduziert. Selbst bei schwerwiegenderen Krankheiten konnte durch die Hinzugabe von CBD die Einnahme der täglichen Dosis an pharmazeutischen Schmerzmitteln reduziert werden, ohne dass eine Verschlechterung des Zustands eintrat.

Nebenwirkungen

Bei all den positiven Eigenschaften steht natürlich die Frage im Raum welche Nebenwirkungen bei einer Einnahme auftreten können. Grundsätzlich kann man sagen, dass es sich bei CBD Öl um ein Nahrungsergänzungsmittel handelt und keine schwerwiegenden Nebenwirkungen bekannt sind. Deshalb ist auch eine Einnahme bedenkenlos möglich. CBD soll nur nicht bei schwangeren und stillenden Müttern eingesetzt werden, da es unter Umständen zu einer Veränderung der Enzyme kommen kann. Präventiv sollte man diesen Ratschlag also unbedingt befolgen, auch wenn das Risiko eher gering ist.

Des Weiteren wurden vereinzelt folgende Nebenwirkungen beobachtet:

  • Erhöhter Augendruck
  • Trockener Mund
  • Niedriger Blutdruck
  • Benommenheit
  • Schläfrigkeit

Außerdem kann es zu einer Hemmung von Medikamenten kommen. Diese Wirkung entspricht aber der einer gleichzeitigen Einnahme von einer Grapefruit und ist daher auch eher als unbedenklich einzuordnen.

Um trotzdem kein Risiko aufzunehmen und den Konsum von CBD Produkten so sicher wie nur möglich zu gestalten, sollte man mit einer geringen täglichen Dosis an Öl starten und diese dann Schritt für Schritt erhöhen. So können eventuelle Nebenwirkungen schnell erkannt werden und man kann die Einnahme stoppen.

Fazit:

Durch seine vielseitigen Einsatzarten bietet CBD eine Reihe an Vorteilen für den Körper. Die Wirkweise ist unbedenklich und kann die Lebensqualität deutlich steigern. Es sollte lediglich darauf geachtet werden, dass der zulässige THC Gehalt nicht überschritten wird und die Einnahme langsam bis zur richtigen Dosis gesteigert wird.

Wie du es wieder schaffst mit dem Kiffen aufzuhören

Cannabis ist die am häufigsten konsumierte Droge auf unserem Planeten. Mittlerweile kiffen 166 Millionen Menschen regelmäßig. Es ist ein Lifestyle geworden. Prominente machen es vor und das Ansehen steigt immer weiter an. Es wird weltweit immer mehr legal und Studien belegen, dass Cannabis vieles Gutes bewirken kann. Leider ist nicht alles positiv am Kiffen. Die meisten gesunden Menschen machen sich keine Gedanken über die Konsequenzen, wenn Sie täglich über Jahre THC konsumieren!

Warum sollte ein gesunder Mensch mit dem Kiffen aufhören?

Es gibt unzählige Gründe, warum man aufhören sollte täglich THC zu konsumieren. Der mit Abstand wichtigste Grund ist die Abhängigkeit, die dadurch entstehen kann. Am Anfang macht alles noch Spaß und man lacht und hat eine angenehme Euphorie. Das ändert sich jedoch nach Jahren des täglichen Konsums. Es wird zur Routine und man braucht das THC um das Cannabinoidsystem im Gleichgewicht zu halten. Das körpereigene Anandamid ist eigentlich für Schlaf, Appetit, Laune und vieles mehr verantwortlich. Es wird dann produziert, wenn es das Cannabinoidsystem vom Körper signalisiert bekommt. Dadurch bleibt alles in einer Balance.

Zufälligerweise dockt das THC an dieselben Rezeptoren an, wie das körpereigene Cannabinoid Anandamid. So wird die Produktion des körpereigenen Cannabinoid eingestellt. Daher benötigt der Körper regelmäßig eine neue Menge an THc, um alle Funktionen im Gleichgewicht zu halten. Das führt wiederum zu einer psychischen Abhängigkeit. Dem Konsumenten fehlt einfach was und benötigt Nachschub um sich wieder gut zu fühlen.

Weitere Gründe mit dem Kiffen aufzuhören können sein:

  • Illegal
  • Kostet Geld
  • Stimmungsschwankungen
  • Rückzug aus der Gesellschaft
  • Die Entwicklung der Persönlichkeit
  • Gesundheit
  • Müdigkeit
  • Konzentrationsprobleme
  • Antriebslosigkeit

Wie höre ich am besten auf zu kiffen?

Das wichtigste ist eine gute Vorbereitung. Wer ohne Hintergrundwissen und Vorbereitungen von heute auf morgen aufhört, wird mit großer Wahrscheinlichkeit irgendwann wieder zum Joint greifen. Die Motivation ohne Vorbereitung aufzuhören, hält meistens nur ein paar Tage an und verfliegt genauso schnell, wie sie gekommen ist. Auf der Seite aufhörenzukiffen.de findest du eine komplette Schritt- für Schritt Anleitung zum Cannabis-Entzug. Damit bist du perfekt auf den Entzug vorbereitet und weißt, was auf dich zukommt.

Wie lange dauert der Cannabis-Entzug im Durchschnitt?

Der Cannabis-Entzug dauert im ca. 7 Wochen. Er besteht aus drei verschiedenen Entzugs-Phasen mit verschiedenen Besonderheiten. Die erste Phase heißt Entgiftungsphase. In dieser Phase geht es darum, dem Körper dabei zu helfen den Stoffwechsel umzustellen. Das Ziel ist, alles aus seinem Körper zu bekommen, was er nicht benötigt. Das dauert in der Regel ungefähr 5 Tage.

Danach kommt die zweite Phase, die Bewältigungsphase. In dieser Phase werden Situationen  und aufgeschobene Probleme verarbeitet, die sich jahrelang angestaut haben. Es ist die unangenehmste Phase des Cannabis-Entzugs. Die letzte Phase ist die Realisationsphase. In dieser Phase realisierst und verarbeitest du die letzten Jahre und planst dein neues Leben, ohne die Sucht.

Wie überstehe ich die 7 Wochen ohne Entzugserscheinungen?

Die Entzugserscheinungen sind das, wovor jeder Dauerkiffer angst hat. Es gibt einige rezeptfreie Hausmittel und Präparate wie CBD Tropfen, Lavendel oder Baldrian, die Entzugserscheinungen lindern können. Du musst dir immer wieder bewusst machen, dass es 7 Wochen dauert, bis dein Endocannabinoid-System wieder im Gleichgewicht ist. Daher ist es normal, das Entzugserscheinungen auftreten können.

Flüssigkeit ist die beste Möglichkeit das THC aus dem Körper zu spülen. Genauso wie körperliche Aktivitäten und Sport, die dich ins Schwitzen bringen. Wer keine Lust auf Sport hat, kann auch einfach die Sauna nutzen. Das THC setzt sich zwar im Fettgewebe ab und benötigt seine Zeit um aus dem Kreislauf zu gelangen, aber durch viel Flüssigkeit, wird der Körper optimal unterstützt. Vitamine unterstützen den Körper ebenfalls bei der Entgiftung  und Regenerierung. Eine mentale Stütze ist ein Kalender zum Ankreuzen.  Es ist unglaublich motivierend, morgens einen Strich oder ein Kreuz zu setzen. Diesen Tag ohne zu Kiffen kann dir nämlich keiner mehr nehmen und du bist deinem Ziel wieder ein Stück näher.

Wie schaffe ich es nicht rückfällig zu werden?

Um dauerhaft clean zu bleiben, musst du dir eines bewusst machen. Es ist nicht normal täglich zu kiffen und abends den Kopf abzuschalten. Das ist schwer zu akzeptieren, da du dich ja daran gewöhnt hast. Es dauert Zeit sich daran zu gewöhnen. Wenn du aber an diesem Punkt angekommen bist, wirst du es schaffen die Finger davonzulassen.

Tipps, die du sofort umsetzen kannst sind folgende:

  1. Halte eine Zeit Abstand von Orten und Menschen, die dich verleiten könnten rückfällig zu werden. Das muss nicht für immer sein, aber gerade am Anfang ist das sehr wichtig.
  2. Setze dir neue Ziele! Du wirst jetzt soviel mehr Zeit haben, die du ausfüllen musst. Viele Fragen sich was sie jetzt eigentlich machen sollen, da sie nicht mehr kiffen. Das kann zu einem Problem werden. Wenn du keinen Ersatz findest, ist die Wahrscheinlichkeit hoch wieder rückfällig zu werden. Überleg dir, wie du deine Zeit vor dem Kiffen genutzt hast, welche Hobbys und Leidenschaften du hattest.
  3. Belohne dich mit dem gespartem Geld. Gönn dir etwas, wofür du eigentlich nie wirklich Geld hattest. Ob ein Urlaub oder etwas Materielles, das liegt ganz bei dir!
  4. Festige neue Routinen in deinem Leben. Du wirst es wahrscheinlich gewohnt sein nach der Arbeit oder in der Pause oder an einem bestimmten Zeitpunkt einen Joint zu rauchen. Versuche das mit etwas anderem zu ersetzen. Am Anfang wird dir das schwerfallen, aber um so öfter du das machst, um so schneller gewöhnst du dich daran. Wir sind Gewohnheitstiere und gewöhnen uns an alles. Du denkst es ist unmöglich jeden Tag nicht zu kiffen? Du wirst merken, umso mehr Zeit vergeht, umso unvorstellbarer wird es später sein, doch wieder jeden Tag zu konsumieren. Zeit und das Wiederholen von Dingen verändern automatisch deine Denkweise.
  5. Die beste Unterstützung um nicht wieder rückfällig zu werden, findest du bei Freunden und Familie. Mit ihrer Unterstützung ist der Cannabis-Entzug nur halb so schwer. Du wirst dich nämlich während des Entzugs öfters einsam fühlen und weist eigentlich nicht warum eigentlich. Genau in diesen Momenten benötigst du vertraute Personen aus deinem Umfeld. Jemanden, der auch einfach mal zuhören kann und dir hilft, die 7 Wochen erfolgreich zu meistern.

Fazit

Cannabis ist nichts Schlechtes. Es kann vieles Gutes bewirken, wenn man es richtig einsetzt. Menschen die an einer Erkrankung leiden, kann Cannabis sehr gut helfen. Es ist viel besser als Medikamente, die langfristig keine Lösung sein können. Studien belegen, dass THC Schmerzen, Entzündungen und viele weitere Beschwerden heilen kann.

Jedoch ist es nicht für den täglichen Konsum geeignet. Vor allem nicht für gesunde Menschen. Wie am Anfang erklärt, ersetzt das THC das körpereigene Cannabinoid, was langfristig Depressionen, Angstzustände, Antriebslosigkeit und viele andere Auswirkungen haben kann. Es ist nichts dagegen einzuwenden, wenn man vielleicht ein oder zweimal im Jahr konsumiert. Es ist jedoch davon abzuraten, täglich zu kiffen und  im schlimmsten Fall in eine Abhängigkeit zu rutschen. Der THC Gehalt hat sich in den letzten Jahren drastisch gesteigert, was Cannabis nicht mehr zu einer harmlosen Droge macht.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.