13 Tipps gegen das Coronavirus

Auch in Deutschland bestimmt das neuartige Coronavirus nicht nur die Nachrichten, sondern auch den Alltag. Gewohnte Abläufe ändern sich und bestimmen nicht nur das öffentliche Leben, sondern auch, wie wir uns Zuhause verhalten.

Doch wie können wir uns vor dem Virus schützen? Welche Maßnahmen können wir ergreifen, um das Risiko einer Ansteckung möglichst zu minimieren? Wir haben ein paar Tipps und Informationen zusammengestellt, die Licht ins Dunkel bringen. 

1. Coronavirus: Einfache Tipps, die schützen

Um zu verstehen, wie wir uns vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus möglichst gut schützen können, müssen wir verstehen, wie wir uns damit anstecken. Das Virus überträgt sich durch Tröpfcheninfektion oder Kontaktübertragung. Hauptsächlich erfolgt eine Ansteckung über Tröpfchen, die beim Niesen oder Husten entstehen und bei einer weiteren Person über die Schleimhäute von Nase, Mund oder Auge aufgenommen werden. Darüber hinaus ist eine Übertragung durch kontaminierte Oberflächen möglich. 

2. Covid-19: Welche Symptome sind möglich?

Bis sich erste Krankheitsanzeichen von Covid-19 (SARS-CoV-2) zeigen, vergehen durchschnittlich 14 Tage. Der Krankheitsverslauf ist dabei sehr unterschiedlich und variiert. Es gibt Personen, die mit dem Coronavirus infiziert sind, aber keinerlei Symptome zeigen, während andere Patienten an schweren Pneumonien (Lungenentzündung) mit Lungenversagen leiden und der Krankheitsverlauf in einigen Fällen auch bis zum Tod führt. Das heißt, dass sich keine allgemeingültigen Aussagen zum Krankheitsverlauf machen lassen. Dennoch gibt es Symptome, die bei Covid-19 Erkrankten festgestellt wurden wie:

 

  • Geruchs-/Geschmacksstörungen
  • Fieber
  • Husten
  • Halsschmerzen

Darüber hinaus wurden auch Symptome wie allgemeine Schwäche, Schmerzen oder eine Lungenentzündung diagnostiziert. Ersten Studien zufolge entwickeln Personen, die eine SARS-CoV-2-Infektion überstanden haben, Antikörper. Diese sind laut RKI in der Regel nach 14 Tagen nachweisbar. Allerdings ist noch nicht sicher, in welchem Umfang diese Immunität besteht.

Da es aktuell noch keinen Impfstoff gibt, sind wir also darauf angewiesen, das Ansteckungsrisiko auf anderem Wege zu minimieren, wie beispielsweise durch Hygienemaßnahmen, wie beispielsweise Händewaschen, das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes oder den Einsatz von Spuckschutzwänden. Im Folgenden haben wir ein paar Tipps zusammengestellt.

3. 13 Tipps, um sich vor dem Coronavirus zu schützen

1. Einschränkung sozialer Kontakte
Die größte Ansteckungsgefahr besteht im persönlichen Kontakt mit anderen Menschen. Die verhängten Kontaktverbote sollen hier bereits im Vorfeld die Ansteckungsrate eindämmen. 

2. Abstandsregelung
Um nicht nur im privaten Umfeld, sondern auch beim Einkaufen möglichst gut geschützt zu sein und andere zu schützen, sollten die Abstandsregeln eingehalten werden. Hier sind 1,5 bis 2 Meter empfohlen. 

3. Keine direkte Ansprache
Etikette hin oder her, bei einer Unterhaltung sollte der Kopf leicht vom Gegenüber abgewendet werden, um auch hier die Ansteckungsgefahr zu minimieren. 

4. Nies- und Husten-Etikette
Beim Niesen und Husten gehören die Hände nicht ins Gesicht. Wenn es soweit kommt, sollte entweder in die Ellenbeuge geniest oder gehustet werden oder ein Einmaltaschentuch verwendet werden. Im Anschluss sollten dennoch die Hände gewaschen werden. 

5. Mund-Nasen-Schutz tragen
Das Tragen eines solchen Schutzes kann die Ausbreitung des Coronavirus ebenfalls vermindern. 

6. Hände schütteln verboten
Auch wenn es hierzulande gewöhnlich ist: auf Händeschütteln sollte verzichtet werden. Ein netter Gruß, eine angedeutete Verbeugung oder ein Lächeln genügen, um sich freundlich zu begrüßen. 

7. Regelmäßiges Händewaschen
Das Händewaschen sollte fest in die täglichen Abläufe integriert werden. Wer nach Hause kommt, sollte auf jeden Fall gründlich due Hände waschen. Das gilt auch vor dem Kontakt mit Lebensmitteln, vor dem Essen und nach dem Gang zur Toilette.

8. Sorgfältiges Händewaschen
Wer seine Hände gründlich wäscht, benötigt mindestens 30 Sekunden. Dazu werden die Hände unter lauwarmem Wasser angefeuchtet und gründlich eingeseift. Das gilt nicht nur für die Handflächen, sondern auch für Finger, Zwischenräume, Oberfläche und Handgelenke. Wer hier ordentlich einseift, kommt ganz entspannt auch über 30 Sekunden. Danach die Seife gründlich abwaschen und die Hände am besten mit Einmalhandtüchern abtrocknen. Ist das nicht möglich, sollten täglich frische Handtücher verwendet werden.

Nach Möglichkeit sollte Flüssigseife verwendet werden, aber auch feste Seife ist möglich, wenn sie ordentlich aufgeschäumt wird. Die Virushülle wird durch das gründliche einschäumen beschädigt und der Erreger dadurch inaktiv. Dies gilt auch bei der Verwendung von kaltem Wasser. Nur auf heißes Wasser sollte verzichtet werden, denn sie schadet der Haut. 

9. Hände aus dem Gesicht lassen
Insbesondere unterwegs gehören die Hände nicht ins Gesicht. Demensprechend: Hände weg von Augen, Nase oder Mund – das gilt vor allem im ungewaschenen Zustand. 

10. Nicht mit den Fingern essen
Unterwegs sollte auf Essen verzichtet werden. Es sollte also keine Nahrung mit den Fingern in den Mund gesteckt werden. Das gilt für Fast Food, Bonbon oder Brötchen. Wer dennoch unterwegs essen muss, sollte Besteck und Serviette verwenden. 

11. Einschränkung von Reisen und dem Gebrauch öffentlicher Verkehrsmittel
Wer nicht unbedingt reisen muss oder auf öffentliche Verkehrsmittel verzichten kann, sollte das tun. Viele Arbeitgeber erlauben Ihren Mitarbeitern mittlerweile die Arbeit im Home-Office. Diese Möglichkeit sollte so weit wie möglich auch genutzt werden.

12. Einkaufswagen, Türklinken, Geländer
Viren, die auf diesen Oberflächen gelang sind, bleiben in der Regel nicht lange aktiv, Dennoch besteht auch hier eine Ansteckungsgefahr bestehen. Dennoch kann auf Handschuhe oder Desinfektion beim Einkaufen verzichtet werden, solange darauf verzichtet wird, sich mit den Händen ins Gesicht zu fassen. Wer auf Nummer sicher gehen will, kann sich Desinfektionsmittel ins Auto legen und bei der Rückkehr nach Hause die Hände gründlich waschen. 

13. Smartphone reinigen
Wer unterwegs ist, greift in der Regel auch zum Smartphone. Egal, ob Anruf, Einkaufsliste oder Spiel – bei jedem Griff zum Handy besteht die Gefahr der Kontamination. Auf dem Display sammeln sich so besonders schnell Bakterien und Viren. 

4. Coronavirus: Bleiben Sie gesund!

Einer Ansteckung durch das Coronavirus können Sie mit unseren Tipps zwar nicht hundertprozentig entgehen. Dennoch bieten Sie ihnen eine gute Grundlage, um die Ansteckungsgefahr zu vermindern. Achten Sie also nicht nur auf eine regelmäßige und gründliche Hygiene, sondern stärken Sie darüber hinaus ihr Immunsystem durch ausreichend Schlaf und eine gesunde, ausgewogene Ernährung. Rufen Sie im Verdachtsfall immer Ihren Arzt an, um ein weiteres Vorgehen mit ihm zu besprechen. Gehen Sie nicht in die Praxis, denn damit riskieren Sie, Personal und Patienten anzustecken. 

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